Was macht gut gemachte NSCs aus? Teil 1

In welchen NSCs steckt blühendes Leben und welchen merkt man ihr schlabbriges Leerhüllendasein sehr schnell an?

Um sich dem Thema „gut gemachte NSCs“ anzunähern, sollten wir vielleicht als erstes überlegen, was uns zu schlecht gemachten NSCs einfällt 🙂

 

Mir persönlich kommt da:

  • Konsistenzlosigkeit
  • fehlendes soziales Netz
  • Konturlosigkeit

in den Kopf.

 

Gehen wir das mal der Reihe nach durch:

 

Konsistenzlosigkeit

Ich hab es als Spieler schon erlebt, dass NSCs einfach keine Konsistenz in ihrem Verhalten hatten. Von Runde zu Runde verhielten sie sich plötzlich wie aus dem Nichts heraus völlig anders. Bei einem NSC dem die Figur nur einmal begegnet, kann das gar nicht passieren.

Begegnet man dem entsprechenden NSC aber öfter, fällt das schnell negativ auf. Dann fragt man sich erstmal, was mit dieser Figur nicht stimmt. Nimmt sie Drogen? Ist sie verrückt oder psychotisch? Ist ihr irgendetwas passiert, von dem die Spieler noch nichts wissen, und das hat die Veränderung bewirkt?

Irgendwann kommt dann manchmal die Ernüchterung in einer ganz einfachen Erkenntnis: Der Spielleiter hat vergessen, wie sich der NSC in den Runden davor verhalten hat. Er hat sich offenbar einfach keine Gedanken dazu gemacht, wie dieser NSC funktioniert, welchen Charakter er hat, was ihm wichtig ist, wie er zu den einzelnen Figuren steht. Und das obwohl dieser NSC keine vorbeigleitende Erscheinung war, sondern einer der NSCs, denen man ständig über den Weg lief.

Wenn das nicht gerade eine Taktik ist, um die Spieler aus irgendeinem Grund zu verwirren, halte ich es für nötig, sich in so einem Fall weiterführende Gedanken zu machen, oder ihm am besten vorzubeugen.

Leerhüllen für Füllung+rand

 

Fehlendes soziales Netz

Wenn der NSC nicht gerade ein chronischer Einzelgänger oder ein gesuchter Verbrecher auf der Flucht ist, dann benötigt er eine Einbindung in sein Umfeld. Fehlt dieses ohne Grund, dann kommt einem diese Figur schnell irgendwie komisch vor.

Keine Freunde, keine Verwandten, keine Bekannten, nicht mal Feinde? Was ist los mit diesem NSC? Ist er überhaupt ein soziales Wesen oder gerade von einem fremden Stern eingereist?

 

Konturlosigkeit

Der NSC ist nicht greifbar. Wie ein Windhauch gleitet er dahin. Er könnte genauso gut jemand anders sein. Er hat nichts echtes, nichts, das ihn als ihn selbst kennzeichnet.

Im besten Fall hat er irgendeine Funktion, soll den Spielfiguren etwas mitteilen oder ist Mitglied einer Wache. Bei sehr oberflächlichem Kontakt mag das alles nur der erste Eindruck sein. Aber hat die Figur mehr mit diesem NSC zu tun und hat nur eine Leerhülle vor sich, kann das schnell zu Langeweile oder Gleichgültigkeit führen.

Der NSC berührt einfach nicht, weder löst er aufgrund seines Charakters Wut aus, noch Freude. Manche NSCs lernt der Spieler natürlich nur über ihre Funktion kennen. Ein schneller, kurzer Kontakt benötigt vielleicht gar nicht immer eine Person hinter der Maske. Trifft das aber auf wichtige oder wiederkehrende NSCs zu ist das echt verschwendetes Potential.

 

Okay, was man suboptimal machen kann, dazu haben wir uns jetzt ein paar Dinge näher angeschaut. Ihr könnt auch gern in den Kommentaren etwas ergänzen, wenn euch noch etwas einfällt. Weiter geht es zu diesem Thema dann in Teil 2 von „Was macht gut gemachte NSCs aus?“.

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